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Was ist das Renken-Modell?

Das Renken-Modell ist ein 4-Schritte-System von David Renken für Menschen mit Nackenschmerzen und Begleitsymptomen wie Schwindel, Tinnitus oder Herzrasen. Statt einzelne Symptome zu behandeln, setzt es bei der Ursache an: dem Zusammenspiel aus vegetativem Nervensystem, Bewegungsmustern und Alltag.

Die vier Schritte

  1. Alltags- und Beschwerdeanalyse. Wo genau treten die Beschwerden auf, unter welcher Belastung, in welchem Muster.
  2. Mindset. Umgang mit Gedanken wie „Bilde ich mir das ein?“ oder „Ich bin ein Einzelfall“, die sich bei langem erfolglosem Suchen nach einer Ursache einstellen.
  3. Individuelles Training. Auf die persönliche Beschwerdesituation abgestimmt, kein Standardprogramm.
  4. Strategien für dauerhafte Beschwerdefreiheit. Damit eine Besserung nicht nach kurzer Zeit wieder verschwindet.

Die Begleitung läuft ausschließlich online und setzt aktive Mitarbeit voraus. Der Ablauf im Detail, inklusive Kosten, steht auf Ablauf und Kosten.

Warum das vegetative Nervensystem im Mittelpunkt steht

In den meisten Fällen verursacht eine körperliche Fehlbelastung, etwa muskuläre Dysbalancen und Fehlhaltungen, gemeinsam mit einem überreizten vegetativen Nervensystem die Symptome. Stress kann sie verstärken, ist aber selten die eigentliche Ursache.

Das erklärt, warum Beschwerden wie Nackenschmerzen, Schwindel und Tinnitus häufig gemeinsam auftreten, obwohl sie auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Klassische Physiotherapie behandelt oft nur das einzelne Symptom. Das Renken-Modell betrachtet Nervensystem, Bewegungsmuster und Alltag zusammen.

Wenn der Arzt sagt, es sei die Psyche oder Stress

Viele klassische Anlaufstellen, allen voran Ärzte, nennen bei unauffälligen Befunden die Psyche oder Stress als Ursache und raten dazu, damit zu leben. Das ist in den meisten Fällen eine Fehleinschätzung. Stress kann Beschwerden wie Schwindel oder ein überlastetes Nervensystem verstärken, ausgelöst werden sie aber meist durch eine körperliche Fehlbelastung in Kombination mit einem überreizten vegetativen Nervensystem, nicht durch die Psyche allein.

Genau an diesem Punkt setzt die Zusammenarbeit im Renken-Modell an: Die Alltags- und Beschwerdeanalyse (Schritt 1) und die Arbeit am Mindset (Schritt 2) klären zuerst, ob wirklich die Psyche die Ursache ist, oder eben nicht. Erst danach folgen individuelles Training und die Strategien für dauerhafte Beschwerdefreiheit.

Wenn du verstehen willst, warum diese Fehleinschätzung so häufig vorkommt und was stattdessen wirklich hinter einem überlasteten Nervensystem, Stress, Schwindel und ähnlichen Beschwerden steckt, bietet David dazu ein kostenloses Online-Seminar an. Jetzt kostenlos anmelden.

Für wen das Modell nicht die richtige Wahl ist

Das Renken-Modell ersetzt keine ärztliche Abklärung. Bei plötzlich auftretenden, sehr starken oder neuartigen Beschwerden (zum Beispiel plötzlicher, heftiger Schwindel, Sehstörungen, Sprachstörungen oder starke Brustschmerzen) zuerst ärztlich abklären lassen, nicht mit dem Coaching beginnen.

Das Modell setzt außerdem aktive Mitarbeit im eigenen Alltag voraus. Wer eine rein passive Behandlung sucht, ist bei einer klassischen Praxis vor Ort besser aufgehoben.

Häufige Einwände

„Ich habe schon alles probiert.“

Genau deshalb: Das Muster aus Nervensystem, Bewegung und Alltag wurde bisher oft nie zusammen betrachtet, sondern immer nur ein Ausschnitt davon.

„Meine Befunde sind unauffällig.“

Unauffällige Befunde bedeuten nicht, dass die Beschwerden eingebildet sind.

„Funktioniert das wirklich online?“

Die Übungen und Veränderungen finden im eigenen Alltag statt, nicht nur im Praxisraum. Deshalb ist die Begleitung online oft enger, nicht lockerer, als bei einzelnen Vor-Ort-Terminen.

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